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Sextourismus in BerlinWer hätte gedacht, dass es einen regelrechten Sextourismus aus Italien gibt?? Scharenweise werden die sexhungrigen Gigolos nach Deutschland gekarrt. Gern in den bekannten FKK-Club, aber auch in eines der zahlreichen Berliner Bordelle. Der Grund ist ganz einfach: In Italien ist Prostitution zwar nicht generell verboten, aber doch sehr eingeschränkt. Das Angebot recht mager, da freut sich ein römischer Gigolo schon, wenn er dann in einem Berliner Etablissement auf rassige und versaute Modelle trifft, die sein bestes Stück ohne zu fragen und ohne Gummi in den Mund nehmen und ihn in den 7. Himmel blasen. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Das trifft natürlich auch auf die Berliner Erotik-Szene. Nach Schätzungen (auf italienischer Seite!!) gibt es gut 400 Bordelle in der Stadt. Man bezeichnet daher die bundesdeutsche Haupstadt in Belosconis Reich ein wenig neidvoll auch gern als Stadt der 400 Bordelle (BERLINO. La città dei 400 bordelli). Ob es wirklich 400 sind, kann ich schlecht sagen, wer will sie alle zählen, wen zählt man dazu. Nun gut, Modelwohnungen und Nachtclubs eingeschlossen. Aber wahrscheinlich übertreiben unsere Freunde in bella Italia auch ein wenig, aber wen störts ;-) Vielleicht den einen oder anderen Kommunalpolitiker der wohl lieber wieder eine schwarze NULL unter der Summe alle Bordelle in Berlin zählen würde. Aber in der Tat, was wäre Berlin ohne seine Bordelle. Sex in Berlin, das ist nicht nur ein Geschäft, sondern auch ein Lebensgefühl. Keine mafiösen Rotlichtstrukturen, keine Sperrbezirke und Verrichtungsboxen . Einmalig in deutschen Landen, die Wohnungsbordelle. Kleine intime Adressen, wo Privatmodelle ganz ungestört ihren sexuellen Neigungen nachgehen können. Hobbyhuren, Privatmodelle und Professionelle, die eine kleine Oase der Glückseligkeit mitten im Kiez geschaffen haben. ‚Berlin ist Arm aber sexy‘, so prägte vor wenigen Jahren der einzig schwule Bürgermeister einer europäischen Metropole das Image der Stadt. Arm wohl nur in finanzieller Hinsicht aber sexuell offen für alle möglichen Lebensformen und erotische Experimente. Und das ist das Kapital der Stadt.Wo findet man soviel sexuelle Freiheit sonst noch? Reeperbahn, das war mal. Moulin Rouge und Place Pigalle, das ist Schnee von gestern und vielleicht noch etwas für völlig verpeilte Paris-Touristen. Soho im unterkühlten und überteuerten London kann wohl auch keinen Blumentopf mehr gewinnen. Und wer sich in Barcelonas Ramblas einen ‚runterholen lassen‘ holen will, bekomt so manches mal noch ein Tripper gratis dazu. Der gesamte Norden wird dann gleich mal zum weißen Fleck auf der europäischen Bordellkarte, und da dann auch noch 500 km rund um das Forum Romanum das Geschäft mit der käuflichen Liebe fast zum erliegen gekommen ist, bleibt ja fast nur noch Berlin ;-)
Aber jetzt nicht falsch verstehen, Berlin ist nicht die Notlösung sondern meist trotzdem die erste Wahl. Die Lovermetropole Berlin besticht mit ihren Rundungen und Reizen und ihrer unvergleichlichen Bordelldichte. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in denen gut 3000 Frauen ihr Auskommen finden. Lassen wir uns den nicht von christlich-sozialen Kommunalpolitikern kaputtklagen. Berlin braucht keine Sperrstunde und Sperrbezirk sondern eine liberale Bordellpolitik, damit auch noch morgen die Busse aus Turin, Rom und Pisa ihre potenten und zahlungsfreudigen Insassen in die europäische Erotikhauptstadt bringen. Seid umschlugen ihr Millionen, dieser Kuss der ganzen Welt… |
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